SchuettgutPortal
Suchen

     

     

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand!

Bleiben Sie am Ball!
Lesen Sie unseren
mtl. Newsletter

Ihre Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinien.

MAR 2015

Spiel mit dem Feuer

Per E-Mail senden
Twittern Sie diesen Bericht

Explosionsgefahren durch zündende Funken

Download Artikel als PDF
Ihnen wird sofort ein Download-Link zugesandt.
Sie erhalten ausserdem ein Probeexemplar unseres Newsletters. Wenn Sie bereits in unserer Mailingliste sind, wird die PDF sofort geöffnet.

In Produktionsmaschinen, pneumatischen Transporteinrichtungen und mechani-schen Förderanlagen kommt es durch Funkenflug oder versteckte Glimmnester immer wieder zu Bränden und Explosionen. Als wesentlichen Bestandteil des technischen Brandschutzes bietet T&B electronic, Alfeld/DE, Funkenlöschanlagen, bei deren Installation Versicherer bis zu 15 % Rabatt gewähren.

Mehr Informationen

Firmeninformationen

Fachbeiträge

Vollständiger Text

Funkenflug wird in der Regel durch die Maschinen oder Materialverunreinigungen erzeugt. Produktionsausfälle, hohe Sachschäden und die Gefährdung von Menschenleben sind die Folge. Um dieses Risiko auszuschließen, müssen Absaug- anlagen auf Funkenflug überwacht und durch Funkenlöschanlagen gesichert werden“, betont Dipl.-Physiker Thomas Warnecke, Geschäftsführer von T&B electronic.„Unsere neueste Zentralen-Ge- neration mit schnelleren Löschautomatiken ent- spricht den Richtlinien des deutschen Verbandes der Sachversicherer (VdS) und bietet größtmögli- che Sicherheit beim Schutz von Maschinen, För- dereinrichtungen, Filtern und Silos.“ Heißes Thema „Alleine in Deutschland sind mir aus dem Vorjahr sieben Trocknerbrände in der Pelletsindustrie be- kannt“, belegt Warnecke die Aktualität der Brand- gefahren. „Wenn das Band im Trockner durch- brennt, steht die Produktion sechs bis acht Wo- chen still. Der Brand kostet dann leicht 100.000 €.“ Das 1984 gegründete Unternehmen hat Ver- tretungen in 60 Ländern. „Wir sind mit 20 Mit- arbeitern zwar ein vergleichsweise kleiner Betrieb, bieten aber über 130 Problemlösungen an“, führt der Geschäftsführer aus. Alleine in Österreich gibt es 300 Kunden von der Papierfabrik bis zum Fer- tighausbauer. Erst vor einem halben Jahr hat man bei der RZ Holzindustrie in Bad St. Leonhard eine Funkenlöschanlage installiert. „Im Zuge des Pel- letsbooms wurden in Europa enorme Kapazitäten geschaffen“, berichtet Warnecke. „Das Vorjahr war für uns trotz Wirtschaftskrise das beste Geschäfts- jahr seit 25 Jahren.“ Bei 20 Pelletswerken in ganz Europa hat das Unternehmen 2009 den Brandschutz vorgenom- men. Es gab Projekte in Österreich, der Schweiz, Spanien, Belgien, den Niederlanden, Russland und Griechenland. Bei der neuen Pelletsproduktion von Areva Bioenergy in Belgien wurde die Funken- löschanlage vor Kurzem in Betrieb genommen. Schnellere Löschautomatik Die Funkenerkennung besteht aus zwei oder mehr Funkenmeldern, die den gesamten Rohrlei- tungsquerschnitt überwachen. Zur Löscheinrich- tung gehören ein schnell öffnendes Magnetventil sowie mindestens eine Löschdüse. „Durch die neuentwickelte Löschautomatik sind wir in der Lage, extrem geringe Abstände zwischen Funken- erkennung und Löschung zu realisieren, die weit unter den bisherigen Standardwerten der VdS- Richtlinie liegen“, hebt Warnecke hervor. Gegen Verschmutzung sind die Löschdüsen mit einem Verschluss versehen. Die Löschung wird solange aufrechterhalten, bis der letzte erkannte Funken die Löschstrecke passiert hat – dann schließt die Löschautomatik selbstständig. Die Funkenlösch- anlage bleibt weiter einsatzbereit, sodass ein neu Spänesilos und Absaugleitungen werden durch Funkenlöschanlagen geschützt entstehender Funkenflug sofort wieder bekämpft werden kann. T&B electronic führt auch die Wartung der Anlage und Winterchecks (Überprüfung vor der Frostperiode auf Mängel an Isolierung, Begleit- heizung, etc.) durch. „Im Normalfall ist eine halb- jährliche Wartung ausreichend, bei einem Drei- schichtbetrieb empfehlen wir eine vierteljährliche Inspektion“, erläutert Warnecke.„Bei der Spanplat- tenfabrik von Kronospan in Szczecinek/PL mit 400 Löschbereichen sind zur Wartung vier, fünf Mit- arbeiter von uns drei Wochen im Einsatz.“ Funken- und Flammenmelder In einer Produktion in Schottland hat das Unter- nehmen eine Kombination aus Funken- und Flam- menmelder eingebaut. Flammenmelder reagieren auf die Flackerfrequenz und erkennen 5 bis 6cm hohe Flammen auf 15 m Entfernung. „Der Flam- menmelder schaut durch den ganzen Trockner“, veranschaulicht Warnecke. Für die Zukunft erwartet der Geschäftsführer weiterhin jede Menge Arbeit. „In Deutschland gibt es etwa 80.000 Betriebe in der Holzverarbeitung inklusive Tischler und Möbelindustrie. Davon ver- fügen erst 20 % über eine Funkenlöschanlage. Die Versicherungen geben bei der Installation von Funkenlöschanlagen Rabatte bis 15 %.“ PL ‹ Messestand von T&B electronic stellt Brandgefahren und Schutzkonzepte Staubexplosion in einer Zuckerfabrik in Georgia/US in 2008 – nach einer durch Funkenlöschanlagen wirkungsvoll dar Statistik der US-Industrie ereignen sich jährlich elf solcher Katastrophen 14 HolzkuriEr 38 • 23.09.2010
 
 .
 .
 .