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Störungsbedingte Stoff- und Energiefreisetzungen

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Störungsbedingte Stoff- und Energiefreisetzungen, Kurs, 19 Oktober 2017, Frankfurt
 

Kurs

Frankfurt



Eintritt: kostenpflichtig


Anerkannt als Weiterbildungskurs für Störfallbeauftragte im Sinne der 5. BImSchV

Die Betrachtung störungsbedingter Stoff- und Energiefreisetzungen aus Anlagen der Prozessindustrie ist im Zusammenhang mit der Erstellung von Sicherheitsberichten gemäß Störfall-Verordnung gefordert (Betrachtung von Störfallszenarien). Eine ähnliche Betrachtung ist im Hinblick auf raumbedeutsame Planungen im Umfeld eines Betriebsbereichs erforderlich (Ermittlung des angemessenen Sicherheitsabstands). Die Freisetzung und atmosphärische Ausbreitung toxischer Substanzen sowie die Ausbreitung von Energien bei Bränden (Wärmestrahlung) und bei Explosionen (Druckwelle) sind dabei zu berücksichtigen. Eine naturwissenschaftlich fundierte Beschreibung des Ausbreitungsverhaltens von Substanzen in der Atmosphäre bei Schadensereignissen, abhängig u. a. von Wetterbedingungen und Geländeeigenschaften, findet zudem Anwendung für Belange der Gefahrenabwehr und des Bevölkerungsschutzes.

Der Kurs vermittelt die fachliche Basis und Vorgehensweisen für derartige Betrachtungen. Eine wesentliche Grundlage bildet das vor kurzem in überarbeiteter Form herausgegebene DECHEMA-/ProcessNet-Statuspapier „Auswirkungsbetrachtungen bei störungsbedingten Stoff- und Energiefreisetzungen in der Prozessindustrie – Methodenübersicht und industrielle Anwendung“, das zuvor als Statuspapier „Quelltermberechnung“ veröffentlicht wurde.

An zahlreichen Beispielen werden die Berechnungsgrundlagen und Methoden angewendet und erläutert. Der Kurs vermittelt dabei einen Einblick in die Vertrauensbereiche solcher Berechnungen, in die Bedeutung von Konventionen beim Umgang mit Eingangsparametern und Beurteilungswerten sowie ein Grundverständnis für die möglichen Auswirkungen der Modellauswahl und der gewählten Einflussgrößen auf das Ergebnis.

Die Darstellung des immissionsschutzrechtlichen Rahmens solcher Betrachtungen und die Erwartungen aus der Sicht einer Behörde an die Dokumentation der Annahmen, der verwendeten Eingangsparameter und an die Präsentation der Ergebnisse runden den Kurs ab.

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